Dormagener CDU-Senioren in Worringen unterwegs
Führung des Heimatarchiv-Teams begeisterte Teilnehmer
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Es war eine der unzähligen Ortsführungen, die das Team des Heimatarchivs durchgeführt hat und diesmal hatten Jupp Heinz und sein Team die Senioren der Dormagener CDU zu Gast. Mit 35 Teilnehmern war die Gruppe relativ groß und die Referenten Jupp Heinz, Paul Junker und Manfred Schmidt mussten die Kraft ihrer Stimmen voll einsetzen.

Der Rundgang begann am „Zillekens-Plätzchen“ (heute Sankt-Tönnis-Platz), wo Jupp Heinz und Paul Junker über die Worringer Geschichte, die Gemeinsamkeiten mit den „Winkbüggele“ (Dormagener), die Schlacht von Worringen im Jahre 1288 und deren gemeinsame Folgen für die Städte Düsseldorf und Köln, berichtete.
Nächste Station war die Worringer Kirche Sankt Pankratius, in der Manfred Schmidt sein Wissen über die Geschichte, den Bau der Kirche, sowie deren erst spätere Erweiterung vermittelte. Der Kirchenbau entstand erst durch eine Stiftung der Tochter des ehemaligen Bürgermeisters Cremerius in den Jahren 1835-1836 und der in seiner ursprünglichen Form nicht ganz dem Zustand der heutigen Kirche entsprach. Das hohe Dach mit den Gewölben und die hohen Fenster wurden erst in den 1860er Jahren fertig gestellt. Auch der Glockenturm wurde erst wesentlich später angebaut und ist nicht direkt mit der Kirche verbunden. Auch zur Inneneinrichtung der Kirche, den Fenstern und den Malereien wusste Manfred Schmidt viel Interessantes zu vermitteln.
Bevor es über den Schmalen Wall in die „Hött“ ging, erzählten Jupp Heinz und Paul Junker Worringer Anekdötchen in deren gewohnt humorvollen Art und natürlich „op Kölsch“, das auch in Dormagen verstanden wird. Ungewohnten Andrang erlebten die Anwohner der „Hött“, als die Gruppe durch den Mühlenberg zur Pankratiusstraße geführt wurde und die Größe der Gruppe, die Anzahl der Anwohner scheinbar überstieg. Hier erklärten Jupp Heinz und Paul Junker warum die Pankratiusstraße auch Prinzenmeile heißt und warum dieser alte Kernbereich Worringens „die Hött“ heißt. Gebannt lauschten auch hier alle den Geschichten aus dem alten Worringen und besonders die unkonventionelle und teilweise eigenwillige, aber oft auch liebevolle Architektur der „Hött“, hatte es den Gästen aus Dormagen angetan. Hier blühte das Gespann Junker/Heinz noch einmal auf und das Schmunzeln ging oft in herzhaftes Lachen über, wenn die Beiden über die Kuriositäten aus dem alten Worringen und deren Bewohnern berichteten.

Im Innenhof des Fronhofes endete die zweistündige Führung und der Applaus der Teilnehmer zeigte dem Team des Heimatarchivs, dass es einmal mehr eine gelungene Ortsführung war.Elisabeth Fittgen, die für die Dormagener CDU die Führung organisiert hatte, zeigte sich begeistert und dankte im Namen aller Beteiligten dem Team des Worringer Heimatarchivs. Jupp Heinz betonte, dass es weiterhin solche Führungen geben werde und Interessenten sich gerne an das Team des Heimatarchivs wenden können.


WorringenPur.de/03.05.2018
Bericht & Fotos: Jakob Mildenberg
Redakt. & digit. Bearbeitung: Matschkowski